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Retten und Löschen in Coronazeiten

Die gegenwärtige Corona-Pandemie stellt auch die Freiwilligen Feuerwehren vor enorme Herausforderungen.

In den vergangenen Tagen informierte Kreisbrandrat Armin Wiesbeck den Pfaffenhofener Kurier über die Auswirkungen von Corona auf die Feuerwehren des Landkreises Pfaffenhofen.

Wir haben Kreisbrandrat und Presse personell und mit unserem Einsatzfahrzeug bei der Aufnahme des Titelfotos unterstützt.

Brand Lagerhalle

Am frühen Samstagnachmittag wurden wir zu einem Brand nach Oberwohlbach (vgl. Fernsehbericht des BR) in der Gemeinde Hohenkammer alarmiert. In der Maschinenhalle eines landwirtschaftlichen Anwesens war Feuer ausgebrochen.

Wir unterstützten die Kameraden aus dem Landkreis Freising zum einen bei der Brandbekämpfung im Innenangriff durch unsere Atemschutzgeräteträger und zum anderen bei der Wasserversorgung für den Innenangriff sowie für einen Wasserwerfer, der zum Schutz eines Nebengebäudes eingesetzt wurde.

Neben uns waren die Feuerwehren Hohenkammer, Schlipps, Obermarbach und Allershausen, das BRK aus Freising und Pfaffenhofen, die Johanniter Unfallhilfe aus Allershausen, die Polizei Freising sowie die Kreisbrandinspektion, die ABC Gruppe, die UG ÖEL und das THW des Landkreises Freising eingesetzt.

Rauchende Waschmaschine

Heute kurz nach 18 Uhr wurden wir mit einem Großaufgebot weiterer Einsatzkräfte unter dem Stichwort Kellerbrand wegen einer rauchenden Waschmaschine nach Pischelsdorf alarmiert.

Die Waschmaschine wurde durch die Feuerwehr Pischelsdorf ins Freie gebracht.

Unser Einsatz war nicht erforderlich, wir konnten unmittelbar nach Eintreffen an der Einsatzstelle wieder umkehren.

Unfall bei Kreut

Gestern wurden wir – erstmals seit Ausrufung des landesweiten Katastrophenfalls infolge der Corona-Pandemie – zu einem Feuerwehreinsatz alarmiert. Über Einzelheiten des Verkehrsunfalls bei Kreut berichtete der Pfaffenhofener Kurier.

Angesichts der Infektionsrisiken rückten wir nur mit dem notwendigen Minimum an Einsatzkräften und mit zusätzlicher Schutzausrüstung aus. Weitere Einsatzkräfte standen am Gerätehaus in Bereitschaft, eine Nachforderung war jedoch nicht nötig.

Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz für uns beendet.

Die stille Katastrophe

Am 16. März 2020 hat der Freistaat Bayern infolge der Coronavirus-Pandemie den landesweiten Katastrophenzustand ausgerufen. Seit dem 21. März 2020 gelten landesweite Ausgangsbeschränkungen, welche das öffentliche Leben in weiten Teilen zum erliegen gebracht haben.

Ob diese Wochen späten unter dem Begriff „Die stille Katastrophe in die Geschichtsbücher eingehen wird, wissen wir nicht. Und doch dürfte diese Beschreibung die gegenwärtige Situation gut treffen. Keine reihenweise umgestürzten Bäume, wie vor einigen Wochen. Keine Massen von Schnee, wie im Winter 2019 im Alpenraum. Keine über die Ufer steigenden Bäche und Flüsse, wie bei der Hochwasserkatastrophe 2013. Keine Kolonnen an Blaulichtfahrzeugen, die von einer Einsatzstelle zur nächsten eilen.

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Jahresabschluss der Kinderfeuerwehr

Die letzte Übung im Jahr 2019 der Kinderfeuerwehr Reichertshausen stand im Fokus des gemeinsamen Miteinanders. Die Weihnachtsfeier am 20. Dezember 2019 eröffnete den über 20 Mädchen und Buben sowie dem Betreuerteam die Möglichkeit, zusammen zu spielen, Weihnachtslieder zu singen, sich bei Hotdogs, Punsch und Lebkuchen noch besser kennen zu lernen und im Feuerwehrgerätehaus Zeit zu verbringen. Wichtig war, auf den respektvollen Umgang untereinander zu achten, diesen zu vertiefen und die Kinder für Kameradschaft, Gemeinschaft und das Arbeiten Hand in Hand zu sensibilisieren. Die jungen Feuerwehrleute treffen sich seit Sommer 2018 monatlich zu einer Übung, um u.a. in die Aufgabe der Nächstenhilfe und das Agieren im Team hinein zu wachsen.

Ein besonderer Dank gilt der Landmetzgerei Fuchs, die das Jahr über die jungen Aktiven immer wieder mit einer Brotzeit versorgten.